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Jagdreiterfreunde des Kreisreiterverbandes Celle e.V. (KRV) und die Niedersachsen Meute e.V. (NM) konnten am 30. „Tag der Niedersachsen“ in Celle die Faszination des Jagdreitens präsentieren.
Als Niedersächsischer Ministerpräsident hatte Bundespräsident Christian Wulff das Jubiläumsfest in der Pferdestadt Celle eröffnet. 155 verschiedene Vereine und Gruppen beteiligten sich aktiv am 30. Niedersachsentag.
Manfred Jürgens vom (KRV) stellte ein Teilprogramm des traditionellen Celler Pferdesportfestivals zusammen und konnte damit die zahlreichen Zuschauer eindrucksvoll begeistern. Jagdreiterfreunde aus dem Celler Land und die Niedersachsen Meute, sowie die Show „Pferde dieser Welt im barocken Ambiente“ haben mit verschiedenen Schaubildern im Schloßpark und im Französischen Garten große Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Bei Sonnenschein säumten unzählige Besucher den Weg der traditionsreichen Jagdgesellschaft vom Französischen Garten zum Schloßpark und zur historischen Stechbahn. Hundegeläut und Jagdhörnklänge der Bläsergruppe des Reit- und Fahrverein Ebstorf und Umgebung St. Mauritius e.V. begleiteten das sportliche Treiben. Auf der Celler Stechbahn, wo früher die Ritter um Ruhm und Ehre im Herzen der historischen Altstadt kämpften, empfing das „Jagdhornbläsercorps der Jägerschaft Celle“ die berittene Jagdgesellschaft mit musikalischen Jagdsignalen.
Frau Dr. Susanne Schmitt, erste Stadträtin der Ausrichterstadt, begrüßte gemeinsam mit der Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen die Reiterschar aus dem Niedersachsenland. Jobst von Reden vom Rittergut Wathlingen erklärte den zahlreichen Zuschauern gemeinsam mit dem Master der Niedersachsen Meute, Camill Freiherr von Dungern, das Schleppjagdgeschehen in der heutigen Form.
Der Höhepunkt der pferdesportlichen Jagdpräsentation fand anschließend im Französischen Garten statt. Die sattelfesten Jagdreiterinnen und Jagdreiter hatten zu diesem Landesfest ausschließlich ihre Pferde aus Hannoverschen Zuchtgebieten herausgeputzt um die „Niedersächsischen Stärken“ zu präsentieren. In der grünen Idylle des ehemals herzoglichen Lustgartens wurden die Hannoveraner Pferdestärken demonstrativ kraftvoll zu einer Schleppjagdpräsentation losgelassen. Die vorausschnellenden Foxhounds nahmen mit hellem Geläut die vorher gelegte Anisspur auf. Mit einer jahrhundertealten Geschichte, wie zu Herzog Georg Wilhelms Zeiten, untermalten die Jagdhornbläser weitklingend das sportliche Geschehen. Zum Halali eilten die Meutehunde zur Curée, ein zur Belohnung schmackhaft hergerichteter Pansen. Die „Jagd“, das Erlebnis der Freiheit im Galopp, die lebendige Arbeit mit den Hunden bei der Jagd in Rot, ging nach altem Brauchtum, mit der Vergabe gebundener Eichenbrüche in den Celler Farben und traditionellen Jagdhornsignalen zu Ende.
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